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Mit Schneeschuhen auf das Buochserhorn

Der Wetterbericht sagte strahlendes Frühlingswetter voraus. Zwar war es am Morgen mit minus vier Grad doch noch recht kalt. Das hielt mich aber nicht davon ab, mein Vorhaben in die Tat umzusetzen.


Um 8 Uhr fuhr ich mit der Seilbahn von Dallenwil nach Niederrickenbach. Vor dem Aufstieg gönnte ich mir noch einen Kaffee im Restaurant Pilgerhaus.


Nun schnallte ich mitr die Schneeschuhe um und begann mit dem Aufstieg. Kurz nachdem ich die Alp Bleiki hinter mir gelassen hatte, kam ich an die wärmende Sonne. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn bereits oberhalb des Bleikigrats wehte mir eine steife Bise ins Gesicht. Ich musste mich sogar vermummen, so bissig war der Wind. Einen kurzen Moment überlegte ich mir sogar, ob es unter diesen widrigen Umständen Sinn machte, bis zum Gipfel aufzusteigen. Solche Gedanken verwerfe ich jeweils schnell wieder. So erreichte ich den Gipfel und wurde mit einer einmaligen Fernsicht belohnt. Erstaunlicherweise windete es kaum auf dem Gipfel. Ich verweilte mehr als eine halbe Stunde auf dem höchsten Punkt des Buochserhorns.


Über die Ochsenweid stieg ich ab zur Alp Ochsenweid, folgte dann der Alpstrasse bis zur Bleikialp und weiter bis oberhalb der Steinrüti. Weil das Wetter so fantastisch war und ich noch genügend Zeit hatte, entschloss ich mich, noch weiter bis zur Alp Ahorn zu wandern. Dort packte ich Stöcke und Schneeschuhe zusammen und wanderte zurück nach Niederrickenbach, wo ich mir im Pilgerhaus ein hühles Bier genehmigte.

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