Wir haben die erste Etappe geschafft. Der Anfang ist also gemacht!
Das Profil der 1. Etappe:
Das Wetter war schlussendlich besser als vorhergesagt. Am Morgen des 16. März fuhren wir in Ennetmoos ab in Richtung Porrentruy. Wir, das waren Richard (Organisator und Tourenleiter), Peter, Hans, Trudy und ich selber.
Kurz vor 10 Uhr kamen wir in Pruntrut beim Bahnhof an, wo wir uns vor dem Marsch noch einen Kaffee zu Gemüte führten. Bei heftigem Wind nahmen wir die fast 20 Kilometer dann in Angriff. Der Weg führte uns zuerst durch die malerische, sehenswerte Altstadt von Pruntrut. Schon bald erreichten wir das offene Gelände und der Weg war nicht mehr asphaltiert. Über beeindruckend grosse Felder und Höfe gelangten wir an den Fuss der ersten Jurahöhen. Ein gemächlicher Anstieg führte uns hinauf auf fast 900 m.ü.M. Die Aussicht zurück in Richtung Norden war überwältigend. Die Sicht war gut. Uns fiel auf, dass wir die einzigen waren, die sich zu Fuss unterwegs auf dem Trans Swiss Trail befanden. Der Wind liess nach und ab und zu lugte auch die Sonne hinter den Wolken hervor.
Ohne Pause wanderten wir zügig unserem Ziel entgegen. Nur ab und zu hielten wir inne, um uns zu orientieren und eventuell einen Schluck aus der PET-Flasche zu trinken. Wir wollten doch möglichst trocken in St. Ursanne ankommen. Im Weiler Seleute setzte ein leichter Nieselregen ein. Wir fanden einen Unterstand, wo wir Rast machten. Wir verpflegten uns ausgiebig, hatten Gelegenheit die Wäsche zu wechseln und uns auf den letzten Streckenabschnitt vorzubereiten. Vorbereiten mussten wir uns auf Regen. Pelerinen für Mensch und Rucksäcke wurden angezogen.
Nach nur 20 Minuten Rast nahmen wir den letzten Streckenabschnitt unter die Füsse. Es regnete zwar immer wieder ein bisschen, aber bei weitem nicht so stark, wie wir befürchtet hatten. Um ca. 14.30 Uhr kamen wir in St. Ursanne an. Zügig gingen wir zum Bahnhof, wo wir bereits 5 Minuten später den Zug zurück nach Pruntrutt besteigen konnten.
Nach einer zehnminütigen Bahnfahrt schloss sich der Kreis und wir setzten uns im Bahnhofbuffett an den gleichen Tisch wie am Morgen. Zum Tourenende gönnten wir uns ein kühles Bier vom Fass, bevor uns Hans wieder sicher nach Ennetmoos zurück chauffierte.