Diese Etappe wurde am Pfingstmontag, 1. Juni gewandert. Jose und Ruedi konnten nicht dabei sein, weil sich beide noch von einem Spitalaufenthalt erholen mussten.
Richard hat berichtet:
Um 06.55 habe ich Trudy und Hans, fünf Minuten später Peter abgeholt und das Auto in Stans parkiert. Um 07.25 Uhr sind wir ab Stans, über Luzern nach Schüpfheim mit dem Zug und von Schüpfheim nach Sörenberg mit dem Postauto gereist. In Sörenberg waren wir um 09.00 Uhr und haben uns dann auf einer sonnigen Terrasse erst einmal einen Kaffe mit Nussgipfel/Gipfeli/Sandwich genehmigt.
Um 09.30 sind wir losmarschiert. Es ging ein kurzes Stück durch Sörenberg, am Schwimmbad vorbei und stetig bergauf, aber nicht zu steil, über angenehme Wanderpfade und über Weideland bis nach Glaubenbielen auf 1.565 Mtr. ü.M. Dort sind wir um ca. 11.00 Uhr eingetroffen und haben dann den Blick über Pilatus, Stanserhorn genossen. An diesem schönen Tag war der Parkplatz auf Glaubenbielen ziemlich voll mit Töff's aus allen Kantonen der Schweiz.
Danach ging es über die Fahrstrasse Richtung Giswil ca. 20 Minuten. Es herrschte ziemlich Verkehr und wir marschierten meistens im Gänsemarsch. Nach diesem Abschnitt konnten wir wieder auf einen Wanderweg einbiegen und kurz darauf konnten wir im Windschatten einer grösseren Hütte auf Sitzbänken unser Mittagessen vertilgen. Hans hat dieses Mittagessen noch mit einer Flasche guten Weissweines aufgewertet.
Nach ungefähr 40 Minuten sind wir Richtung Alp Alpoglen weitergewandert. Unser Weg wurde zum Teil noch mit Schneeresten in schattigen Ecken gesäumt.
Auf Alp Alpoglen konnten wir dann den gewaltigen Giswiler Stock in ganzer Grösse bestaunen.
Nach dieser Alp ging es ziemlich steil bergab und nach ca. 20 Minuten kamen wir an die Stelle, mitten im Wald, an der wir dann kilometermässig die Hälfte unseres gesamten TST geschafft hatten. Wir verweilten jedoch nur kurz und weiter ging es immer durch Waldgebiet abwärts Richtung Giswil Kleinteil. Mit der Zeit machten sich vor allem bei Richard die Knie schmerzhaft bemerkbar, mussten doch bei dem Abstieg nach Giswil ca. 1.000 Höhenmeter bewältigt werden. Die unterwegs noch entdeckten und sofort verzehrten Wald-Erdbeeren brachten da auch keine Linderung.
Aber irgendwann war es geschafft und die letzte halbe Stund ging es eben bis nach Giswil, Richtung Bahnhof und alle freuten sich auf das wohlverdiente Bier. Aber die Enttäuschung war dann gross, als beide Restaurants, die sich in der Nähe des Bahnhofes befinden, an diesem Tag geschlossen waren.
Wir haben dann eben die Zähne zusammen gebissen, sind mit dem Zug nach Sarnen gefahren und haben dort dann endlich unser Bier erhalten.
Nach ca. 1 Std. hat uns dann Janine, die Tochter von Trudy und Hans mit dem Auto abgeholt und sicher nach Hause gebracht..
Es war wieder eine gelungene Etappe, auch wenn uns unsere beiden Mitwanderer Jose und Ruedi sehr gefehlt haben. Wir haben aber öfters an beide gedacht und beiden noch ein MMS von unserer Mittagsrast geschickt.
Danke Richard, für deinen Bericht!
Nachtrag vom 30.08.2010
Gestern, am 29. August, holten José und Ruedi die Etappe nach. Begleitet wurden die beiden von Peter, der bezeugen kann, dass die Etappe rechtmässig nachgeholt wurde.