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21. Etappe: Göschenen-Andermatt-Hospenthal

Am Samstag, den 21. November haben wir es tatsächlich geschafft, eine Teiletappe zu wandern. Der Wetterbericht sagte eine Föhnlage mit frühlingshaften Temperaturen voraus.

So starteten wir also in der Morgendämmerung und fuhren mit unserem bewährten Taxi von Trudy und Hans nach Göschenen.

Hans und Ruedi waren leicht handicapiert. Dies sollte sich aber nicht gross auswirken. Die bevorstehende Strecke war nicht allzu anspruchsvoll und auch nicht allzu lang.

Beim Bahnhof Göschenen parkierte Hans das Auto. Schnell waren die Schuhe geschnürt, die Windjacken angezogen und die Rucksäcke umgehängt. Es blies zwar der Föhn, jedoch nicht sehr warm wie prognostiziert, sondern eher kühl. Der Weg führte schnurstracks die Schölllenen-Schlucht hinauf, wobei die Hauptstrasse nach Andermatt mehrmals überquert werden musste. Auf unserem Weg konnten wir die Bauwerke der Neuzeit, wie Tunnelportale, Galerien und Stützmauern bewundern. Wir begegneten aber auch Zeugen alter Baukunst. Liebevoll restaurierte Brücken und Strassen der alten Nord-Süd-Handelswege. Wir bestaunten auch das, an den Fels geklebte, Trasse der Zahnradbahn nach Andermatt.

 

Auf halbem Weg begegneten wir einem Urner Urgestein, dem Mitgestalter des Weges der Schweiz: Paul Dubacher. Während dem Gespräch erfuhren wir von Paul Dubacher, dass er ein neues, grossartiges Projekt verfolgt: einen Vier-Quellen-Weg. Dieser Weg soll dereinst Wanderer im Hochgebirge zu den vier Quellen im Wasserschloss des Gotthardmassivs führen. Wir wünschen Paul Dubacher an dieser Stelle, dass er sein Projekt erfolgreich zu Ende führen kann! Wer weiss, vielleicht ist der Vier-Quellen-Weg das nächste Tourenprojekt unserer Wandergruppe!


Karten Bilder

Als wir weiter marschierten, beschleunigten wir unsere Kadenz. Nein, nein, nicht weil wir Rückstand auf die Marschtabelle hatten. Es war, weil wir leicht unterkühlt waren. Nach kurzer Zeit kamen wir auf die Höhe der Teufelsbrücke und des Suworow-Denkmals. Ein Ort, an dem wir schon oft mit dem Auto vorbei gefahren sind, selten jedoch angehalten haben.

 

Alexander Wassiljewitsch Suworow

Nach einer weiteren Viertelstunde Wanderung trafen wir in Andermatt ein. Dort machten wir einen Kaffeehalt. José spendierte uns Kaffee und Gipfeli, weil sie doch vor kurzem Geburtstag hatte. Nochmals herzliche Gratulation und danke der edlen Spenderin!

 

Auf nahezu ebenem Gelände erreichten wir nach einer weiteren halben Marschstunde Hospental, das Ziel der Teiletappe. Kurze Zeit später brachte uns die Matterhorn-Gotthard-Bahn zurück nach Göschenen.

 

Auf dem Rückweg machten wir in Attinghausen zweimal Halt: Einmal bei der Seilbahnstation Ristis, um zu picknicken. Und anschliessend auch noch beim Wohnhaus von Wisi und Vreny Püntener, um uns mit einem kleinen Geschenk für die Betreuung und unterhaltende Gesellschaft von Wisi während der letzten Etappe zu bedanken. Herzlichen Dank Vreny und Wisi, auch dafür, dass wir noch einmal bei euch Gäste sein durften ……

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